02.01.2008 16:11 |

Gemeingefährlich

Brüderpaar wollte "Riesenkracher" zünden

Einen 4,5 Kilogramm schweren Riesenböller aus fast 10.000 Stück „Schweizerkrachern“ hat ein 15 und 18 Jahre altes Brüderpaar aus Villach selbst gebastelt und in der Silvesternacht zünden wollen. Zum Glück kam es nicht dazu: Bevor die Burschen den Sprengsatz in die Luft jagen konnten, wurden sie in der Nähe des Westbahnhofes von einer Polizeistreife überrascht.

Die Knallkörper haben die Burschen in einer drei Meter langen Holzkonstruktion (siehe Foto oben) sternförmig befestigt. Dazwischen waren so genanntes "Flashpulver", eine Gaskartusche (!) zur Zündung und etliche Sternspritzer eingebaut, die zur Beschleunigung des Zündvorganges bzw. zur Verstärkung der Detonation dienen sollten.

Tödliche Sprengkraft
Die Burschen sagten aus, sie hätten den pyrotechnischen Eigenbau nach Abschluss einer Silvesterparty als zünden wollen. Ein Glück für alle Partygäste, dass es nicht dazu kam. "Der Sprengsatz hätte zu tödlichen Verletzungen führen können", berichten Polizeikommandant Erich Londer und sein Kollege Oberst Friedrich Hanser (beide Foto).

"Schon allein die herumfliegenden Holzstücke der Konstruktion hätten jemanden schwer verletzt können." Die Polizei will noch weitere Erhebungen durchführen.

Kommentare
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Sonntag, 13. Juni 2021
Wetter Symbol