01.01.2008 15:16 |

Neue Euro-Länder

Zypern und Malta treten Eurozone bei

Der Euro ist in der Neujahrsnacht das amtliche Zahlungsmittel auf den Mittelmeerinseln Zypern und Malta geworden. Damit vergrößert sich die Eurozone sechs Jahre nach Einführung der Gemeinschaftswährung auf 15 Staaten.

Zusammengenommen erhöhen Zypern und Malta das Bruttosozialprodukt der Eurozone lediglich um 0,3 Prozent. Sie haben die Anforderungen zur Begrenzung von Haushaltsdefizit und Inflation mühelos erfüllt, dennoch herrscht in der Öffentlichkeit beider Länder noch einige Skepsis.

Zyprioten und Malteser fürchten Teuerungen
74 Prozent der Zyprioten und 65 Prozent der Malteser erwarten nach einer Umfrage der EU einen Anstieg der Preise nach der Euro-Einführung. 44 Prozent der Zyprioten und 33 Prozent der Malteser bedauern den Abschied von ihrer nationalen Währung.

Den Beitritt der zwei Inselstaaten besiegelten die EU-Finanzminister Mitte Juli 2007. Der zypriotische Staatspräsident Tassos Papadopoulos (im Foto links) hat die Einführung des Euro in seinem Land in seiner Neujahrsbotschaft als ein „Wunderwerk“ gepriesen

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