02.12.2007 09:34 |

"Outbreak"

Ärzte ergreifen die Flucht nach Ebola-Ausbruch

Nach dem Ausbruch des gefährlichen Ebola-Fiebers haben viele Krankenschwestern und Ärzte den Westen von Uganda verlassen. „Wir haben einen Engpass an medizinischem Personal“, sagte Sam Zaramba, Leiter des staatlichen Gesundheitsdienstes am Samstag.

Ein Regierungsmitarbeiter sagte der Zeitung „New Vision“, dass viele Mitarbeiter aus Angst vor einer Ansteckung mit der meist tödlich verlaufenden Krankheit Patienten auf Krankenstationen zurückgelassen hätten. Zaramba zufolge starben bisher 18 Menschen; 61 Erkrankungsfälle sind bekannt.

Für Todesfälle von Krankenschwestern und Ärzten durch das Ebola-Fieber sind häufig mangelnde Hygienevorkehrungen in Krankenhäusern, fehlende Latex-Handschuhe sowie fehlender Mundschutz verantwortlich. Die Ebola-Art, welche in Uganda auftritt, geht mit hohem Fieber einher. Anders als bei anderen Arten kommt es nicht zu hohem Blutverlust. Infizierte müssen in vollständiger Isolation gehalten werden, weil sich das Virus über eine einfache Tröpfcheninfektion oder über das Blut des Patienten verbreiten kann.

Die Bezeichnung der Krankheit geht auf den Fluss Ebola im Kongo zurück, an dem das Virus zuerst aufgetreten ist. Eine Heilung gibt es nicht, 50 bis 90 Prozent der Infizierten sterben.

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