Exorzismus-Ritual

14-Jährige nach Teufelsaustreibung fast erblindet

Ausland
26.11.2007 11:14
Bei einem grausigen Ritual zur Teufelsaustreibung hat ein Maori-Mädchen in Neuseeland fast sein Augenlicht verloren. Die 14-Jährige erhole sich derzeit von mehreren Notoperationen, nachdem ihre Verwandten ihr die Augen auskratzen und so den Teufel austreiben wollten, berichtete eine örtliche Zeitung am Montag.

Bei dem Exorzismus-Ritual am 12. Oktober nahe der Hauptstadt Wellington ist die 22 Jahre alte Cousine des Mädchens ums Leben gekommen. Die Familie hatte die Teufelsaustreibung beschlossen, nachdem die Schwester der verstorbenen Cousine einen Deko-Löwen von einem Hotelgelände gestohlen hatte.

An dem Ritual, bei dem das Haus knöchelhoch unter Wasser gesetzt worden sei, hätten sich rund 40 Familienangehörige beteiligt, berichtete die Zeitung. Auch die getötete Cousine sei an den Augen verletzt worden. Die Leiche des Mädchens habe blaue Flecken und Kratzer aufgewiesen. Fünf weitere Verwandte hätten sich dem Ritual ebenfalls unterziehen müssen, seien aber unverletzt geblieben.

Symbolbild

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