26.11.2007 07:11 |

Nach Untergang

Argentinien will Antarktis-Tourismus einschränken

Die argentinische Regierung hat Beschränkungen für den Tourismus in der Antarktis angekündigt, nachdem dort am Freitag ein Kreuzfahrtschiff gesunken war und 185.000 Liter Treibstoff ausgelaufen waren. Die „MV Explorer“ habe einen großen Ölteppich auf dem Meer hinterlassen, sagte Argentiniens Umwelt-Staatssekretärin Romina Picolotti nach einem Überflug des Unglücksortes.

Sie werde sich gemeinsam mit dem Außen- und dem Verteidigungsminister dafür einsetzen, dass „der Touristenstrom begrenzt wird“.

Picolotti erinnerte daran, dass die internationalen Abkommen zur Antarktis eine internationale Präsenz nur zu wissenschaftlichen Zwecken vorsähen „und keine touristische Aktivität“. Sie forderte strengere Kontrollen der Kreuzfahrtschiffe.

 

Kommentare
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).