Föhn am Berg

Nebel und Kälte im Tal retten Skipisten trotz Föhn

Oberösterreich
22.11.2007 19:40
Trotz Föhn in hohen Lagen und allgemein wärmeren Temperaturen bleibt den heimischen Skigebieten eine „Zitterpartie“ um den schönen Schnee erspart: Das Inversionswetter - also oben warm, unten kalt - schadet den Bergpisten wenig, die Talabfahrten werden dadurch aber geschont.

„Bei uns sind 85 Prozent der Pisten nordseitig, dadurch bleibt auch die Talabfahrt tadellos“, zieht Kasberg-Geschäftsführer Peter Grögler einen „Trumpf“ aus dem Ärmel, den er sonst erst im Frühjahr einsetzt. Am Berg hat´s 8 bis 9 Grad plus, im Tal unten ist´s nebelig und kühl. Die Wärme schadet nicht, versichert Grögler: „Von den eineinhalb Metern Schnee sind immer noch 110, 120 Zentimeter da. Und herunten haben wir dieselbe Schneelage wie am Wochenende.“

Auch in Hinterstoder ist man mit dem Inversionswetter zufrieden: „Der Schnee hat sich natürlich etwas gesetzt, aber wir haben eine super Unterlage - die bleibt“, berichtet Betriebsleiter Thomas Fuchs.

Sehr zufrieden ist auch Hochficht-Chef Richard Brillinger: „Wir haben prächtige Pisten, am Mittwoch waren 800 Leute da.“

TIPPS: Um Spaß auf den Abfahrten zu haben und die Pisten genießen zu können, sollten die Skier in gutem Zustand sein. Sie gehören gewartet und natürlich auch gepflegt.

  • Kunstschnee ist wesentlich aggressiver und schleift deshalb die Skikanten schneller ab.
  • Bindungen sollten jedes Jahr einmal nachgestellt werden - dann hat man immer einen guten Stand am Ski oder Snowboard.
  • Service: Mit „Carving“-Skiern fährt man großteils auf den Kanten. Etwa alle drei Jahre sollte man daher ein kleines Service, nach zehn Jahren ein größeres - mit Schleifen und Wachsen - machen.


Foto: Reinhard Hörmandinger

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