Jeder 4. Patient tot

Grieche arbeitete jahrelang als falscher Chirurg

Ausland
15.11.2007 07:31
Ein praktischer Arzt hat sich in Griechenland mit gefälschten Papieren im Jahr 2000 den Posten als Chef-Herzchirurg an einem Krankenhaus ergaunert und so fehlerhaft operiert, dass jeder vierte Patient auf dem Operationstisch starb. Im Jahr 2003 waren es dann "nur" noch 17 Prozent.

Die vielen Todesfälle seien auch dem Gesundheitsministerium aufgefallen, berichtete die griechische Presse am Mittwoch. Nach monatelangen Untersuchungen wurde festgestellt, dass der Arzt die Unterschrift des berühmten Londoner Herzchirurgen Sir Magdi Yacoub gefälscht hatte.

In den Unterlagen war ihm bescheinigt worden, er sei jahrelang Yacoubs Assistent gewesen. Der falsche Chirurg war Ende September vom Krankenhaus entlassen worden. Die Staatsanwaltschaft von Athen ermittelt.

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