Arnie stinkt's
Schwarzenegger verklagt Umweltbehörde
Kalifornien hat bereits 2002 eine drastische Reduzierung von Autoabgasen durch strengere Emissions-Obergrenzen beschlossen. 2005 reichte der Bundesstaat in Washington einen entsprechenden Antrag ein, von den Bundesgesetzen zur Luftreinhaltung ausgenommen zu werden, um selbst schärfere Grenzwerte festsetzen zu können. Die Umweltbehörde hat dafür bis jetzt kein grünes Licht gegeben.
Nach Schwarzeneggers Plänen soll der Schadstoffausstoß von Autos bis zum Jahr 2016 um 30 Prozent gesenkt werden. Der US-Autoindustrie geht diese Eigeninitiative der Regierung in Kalifornien zu weit. Sie pocht auf landesweite Vorschriften zur Luftreinhaltung durch die Bundesbehörde. Der kalifornische Gouverneur hat bereits sechzehn weitere Bundesstaaten dafür gewinnen können, für den Ausstoß von Treibhausgasen im Straßenverkehr striktere Standards festzusetzen.
In Kalifornien, dem bevölkerungsreichsten US-Bundesstaat, sind 32 Millionen Autos registriert. Sie gelten als Verursacher von mindestens 30 Prozent der klimaschädlichen Treibhausgase an der Westküste.



Kommentare
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.