In den Tod begleitet
Schweizer Organisation leistet Sterbehilfe im Auto
Die Schweiz verfügt über eines der weltweit liberalsten Gesetze zur passiven Sterbehilfe. Ein Arzt kann einem unheilbar Kranken ein tödliches Gift verschreiben, dieser muss die Dosis jedoch eigenständig zu sich nehmen. "Dignitas" hat nach eigenen Angaben bereits mehr als 600 Menschen beim Sterben unterstützt. Die Organisation verspricht den Betroffenen einen schnellen und schmerzlosen Tod.
Dignitas sieht sich in den vergangenen Monaten zunehmend mit dem Problem konfrontiert, für die Sterbehilfe keine geeigneten Räume zur Verfügung stellen zu können. Nachbarn einer eigens für Sterbebegleitungen angemieteten Wohnung hatten wiederholt protestiert, sie wollten nicht in kurzen Abständen Leichenwagen vor der Türe sehen. Als die Organisation dann auf ein Hotelzimmer auswich, drohte dessen Besitzer mit einer Klage.
Symbolbild




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