Ein dritter Insasse, ein Zehnjähriger, ist bereits am 17. Oktober bei Dürnstein tot aus dem Wasser geborgen worden. Seine Identität sei bereits gesichert, verlautete von der Kremser Außenstelle des Landeskriminalamtes Niederösterreich.
In dem Kleinflugzeug befanden der Pilot (47) aus dem Bezirk Korneuburg, eine 44-Jährige aus dem Bezirk Baden sowie deren Kinder, ein Mädchen im Alter von 13 Jahren und der Bub.
Bei jenem Opfer, das nun bei der Rollfähre Weißenkirchen gefunden wurde, dürfte es sich um den Piloten handeln. Die weibliche Tote konnte noch nicht eindeutig identifiziert werden. Sicherheit soll in beiden Fällen mittels DNA-Untersuchungen erlangt werden.
Flugzeug fädelte in Hochseil ein
Die einmotorige Piper P28 war 13. Oktober auf dem Flugplatz in Krems-Gneixendorf gestartet, Ziel wäre Dobersberg im Waldviertel gewesen. Über der Donau in der Wachau kam es dann zum Unglück: Das Kleinflugzeug touchierte mit einer Tragfläche das in 22 Metern Höhe befindliche Hochseil der Rollfähre und versank in der Donau. 125 Einsatzkräfte hatten nach dem abgestürzten Flugzeug und den Insassen gesucht, doch erst vier Tage später gab der Fluss die erste Leiche frei.










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