Do, 21. Juni 2018

Perfektes Glück

26.12.2007 19:50

Kochrezept für eine glückliche Beziehung

Wenn sich zwei Menschen begegnen und beschließen, einen Abschnitt ihres Lebens gemeinsam gehen zu wollen, dann beginnt meist eine sehr herausfordernde Zeit. Denn die ersten Schmetterlinge sind bald verflogen, und der Beziehungsalltag droht, die Gefühle erkalten zu lassen. Doch wie führt man eine glückliche Beziehung? Und wie erhält man die Liebe am Leben? Und das noch dazu über mehrere Jahre, vielleicht sogar Jahrzehnte? Krone.at verrät das Kochrezept für die Liebe.

Warum sind uns Beziehungen so wichtig?
Wir Menschen sind seit unserer Kindheit auf das Vorhandensein, den Umgang mit anderen Menschen angewiesen. Wir sind damit Beziehungswesen, und unser Überleben ist damit praktisch von Beziehungen abhängig. Ganz abgesehen davon, dass es einfach nur schön sein kann, nicht alleine durchs Leben zu gehen. Stimmt etwas nicht mit unserem Liebesleben, dann kann das schwere Auswirkungen auf unser körperliches und psychisches Wohlbefinden haben. Glückliche Beziehungen sind also wichtig.

Problematisch ist dagegen nur die Tatsache, dass wir kaum vermittelt bekommen, wie eine glückliche Beziehung geführt werden muss. Wir lernen Autofahren, mit Computern umzugehen und eine Mikrowelle zu bedienen – doch wo lernt man, wie eine glückliche Beziehung funktioniert? Die soziale Kompetenz leidet in unserer Gesellschaft, die immer schnelllebiger und technisierter wird. Es fehlt uns an Geduld, an Einsatzbereitschaft und manchmal schlicht an Zeit, um in eine Beziehung zu investieren. Bei der ersten Herausforderung wird wieder der Schlussstrich gezogen, statt um die Liebe zu kämpfen. Und Herausforderungen gibt es viele: Jobwechsel, familiäre Probleme, Eifersucht - ganz zu schweigen von Alltagsproblemen, die natürlich auch in die Beziehung mit hineingenommen werden... Diese Liste kann nach Belieben fortgesetzt werden. Wie also funktioniert eine glückliche Beziehung?

Drei wesentliche Voraussetzungen müssen gegeben sein, damit eine Beziehung harmonisch verläuft und langfristig Bestand hat. Beide Partner müssen die Möglichkeit haben, sich zu entwickeln. Auch Konflikte müssen durchlebt und aktiv bearbeitet werden. Und ganz wichtig: die Fähigkeit zur Versöhnung. Und dementsprechend gibt es einige Zutaten, die du für eine glückliche Beziehung brauchst.

Zutat Nr. 1: Regelmäßige Gespräche
Glückliche Paare sprechen miteinander, unglückliche schweigen. Sprich mit deinem Schatz über die Dinge, die dich bewegen. Und zwar nicht nur zwei Minuten neben dem abendlichen Fernsehprogramm. Nehmt euch bewusst Zeit, die nur euch gehört, um euch auszutauschen. Jeden Tag mindestens eine dreiviertel Stunde. Manche Paare haben sich auch auf einen Jour Fix pro Woche geeinigt, um füreinander da zu sein. So weißt du regelmäßig, was in deinem Partner vorgeht, was ihn beschäftigt und ihr habt eine starke Vertrauensbasis für eure Beziehung. Auch gemeinsame Aktivitäten dürfen nicht fehlen. Genauso muss aber Zeit bleiben, die jeder von euch für sich hat. Denn sonst erdrückt ihr einander.

Zutat Nr. 2: Anerkennung und Respekt
Dein Schatz hat auch ein Leben außerhalb der Beziehung. Er bzw. sie erbringt Leistungen, kämpft, hat Herausforderungen. Stelle Fragen und höre zu, so zeigst du dein Interesse. Bedanke dich für Dinge, die er oder sie für dich tut. Und lobe, wenn etwas gut gelungen ist. Fragen und loben – diese beiden Dinge zeigen höchsten Respekt für den anderen. Und das stärkt eure Beziehung.

Zutat Nr. 3: Liebeswerben
Viele Paare umwerben sich am Anfang der Beziehung, und nehmen nach einer gewissen Zeit den Partner aber als selbstverständlich hin. Er oder sie ist ohnehin da – wozu also noch anstrengen? Kleine Aufmerksamkeiten, wie die Lieblingsblumen, kleine Liebesbotschaften oder ein Essen im Lieblingsrestaurant versüßen den Alltag und machen Freude. Und dein Partner spürt, dass du nach wie vor sehr wichtig für ihn bist.

Zutat Nr. 4: Gemeinsame Zielplanung
Wenn die Beziehung unter einem guten Stern steht, dann solltet ihr auch eure Zukunft gemeinsam planen. Dabei helfen kann eine visualisierte Zielplanung, wo ihr Bilder aufklebt, die eure gemeinsame Zukunft beschreiben sollen, und für all die Dinge stehen, die ihr gemeinsam erreichen wollt. So eine Planung schweißt euch zusammen, und hat den angenehmen Nebeneffekt, dass ihr wisst, woran ihr beim anderen seid. Wenn z.B. Kinder oder Heirat für den einen wichtig ist, für den Partner aber nicht, dann wird es schwierig.

Zutat Nr. 5: Akzeptanz
Jeder Mensch hat seine Macken. Und die gilt es entweder von Anfang an zu akzeptieren oder die Beziehung gleich wieder zu beenden. Denn einen Menschen von Grund auf zu ändern ist unmöglich. Schließlich hat er sein ganzes Leben lang die Dinge so getan, wie er es gewohnt war. Und das ist nur schwer abzustellen. In Kleinigkeiten besteht Potenzial, bei großen Verhaltensmustern sollte man sich überlegen, ob es Sinn macht, daran zu arbeiten.

Zutat Nr. 6: Romantik und Erotik
Diese beiden Zutaten werden oft in längeren Beziehungen vernachlässigt. Sex wird zur Routine und ungefähr so leidenschaftlich praktiziert wie das Zeitunglesen oder Staubwischen. Wenn sich beide Partner keine Mühe mehr geben, ihren Körper verwahrlosen lassen, dann braucht man sich nur mäßig zu wundern, warum es ab und an zu einem Seitensprung kommt. Es ist ganz normal, dass in längeren Beziehungen das erotische Verlangen nicht mehr so intensiv vorhanden ist wie in der Anfangsphase. Dennoch sollte man sich auch in diesem Bereich aktiv bemühen, dem Beziehungsalltag den Kampf anzusagen. Auch hier kann ein „Jour fix“ bzw. Termine für Sex helfen, wo dann die Alltagssorgen bewusst vor der Schlafzimmertüre zurückgelassen werden.

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