Mi, 19. Dezember 2018

Alle zufrieden

16.11.2017 18:37

Beamte bekommen ab 1. Jänner 2,33 Prozent mehr

Die Gehälter der Beamten steigen mit 1. Jänner 2018 um 2,33 Prozent. Darauf haben sich am Donnerstagabend Regierung und Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD) in der vierten Verhandlungsrunde geeinigt. Sowohl Staatssekretärin Muna Duzdar (SPÖ) als auch GÖD-Vorsitzender Norbert Schnedl zeigten sich zufrieden mit dem Ergebnis.

Schnedl sprach von einem "sehr guten Abschluss", der die Kaufkraft der Mitarbeiter dauerhaft erhöhen werde. Es werde nicht nur die Inflation abgegolten, die Mitarbeiter bekommen auch knapp 0,5 Prozent vom Wirtschaftswachstum. Mit den von den Metallern erreichten drei Prozent wollte der GÖD-Vorsitzende keinen Vergleich ziehen. Diese hätten völlig andere Parameter.

Auch Duzdar freute sich über die Einigung. Den Abschluss sei man den Mitarbeitern "schuldig gewesen". Es sei wichtig, dass das Wirtschaftswachstum bei allen ankomme, so die Staatssekretärin. Die Kosten für das Budget beziffert sie mit 308 Millionen Euro. Duzdar betonte, sie habe keine Sorge, dass die künftige Regierung den Abschluss von 2,33 Prozent kritisieren könnte. Man habe sowohl auf ein ausgewogenes Budget als auch auf eine Wertschätzung der Beamten Bedacht genommen.

Gewerkschafts-Unmut über Oberösterreich
Für Unmut sorgte die Ankündigung der oberösterreichischen Landesregierung, den Abschluss des Bundes nicht in der vollen Höhe übernehmen zu wollen. younion-Gewerkschaftschef Christian Meidlinger kündigte für 5. Dezember eine große Demonstration in Linz an und schloss auch weitere Schritte nicht aus. Er habe gar kein Verständnis dafür, dass nicht alle Gebietskörperschaften den Abschluss nachvollziehen, sagte der Chef der Gemeindebediensteten.

Schnedl meinte, es könne nicht sein, dass es in einer funktionierenden Sozialpartnerschaft ein Diktat gebe. Er erwarte von Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP) die Aufnahme von Gesprächen. Moralische Unterstützung erhielt die Gewerkschaft auch von Duzdar: Die Staatssekretärin äußerte den Wunsch, dass die Länder den Abschluss des Bundes übernehmen. Sie könne aber niemanden dazu verpflichten.

 krone.at
krone.at

Kommentare

Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Aktuelle Schlagzeilen
Die böse Meerjungfrau
„Wow! Wie schön ist eigentlich Elsa Pataky?“
Video Stars & Society
Heimlich elektrisch
Audi e-tron: Für einige Überraschungen gut
Video Show Auto
Stuhec schafft Double
Schmidhofer verpasst Sieg um fünf Hundertstel!
Wintersport
„Sicherheitsrisiko“
Huawei-Verbot für tschechische Regierung
Elektronik
Im „Zahntempel“
Sri Dalada Maligaw: Wo Elefanten vergöttert werden
Reisen & Urlaub
„Grausam und sinnlos“
Sechs Robbenbabys in Neuseeland enthauptet
Tierecke
„Pfoten helfen Pfoten“
Kater „Felix“ dank Ihrer Hilfe wieder gesund
Tierecke

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.