Mi, 19. September 2018

Verfahren läuft

06.11.2017 09:49

VGT deckt Qualen im Viehtransporter auf

Der Verein gegen Tierfabriken (VGT) hat zahlreiche Anzeigen gegen Tiertransporteure und Händler eingebracht: Beim Verladen von jungen Kälbern würden Tierschutzgesetze übertreten werden. Der VGT belegt seine Anschuldigungen mit Foto- und Filmmaterial.

Tausende männliche Kälber werden jährlich von Vorarlberg in diverse EU-Länder transportiert, da die Tiere für sie Milchwirtschaft nicht nützlich sind. Nun hat der VGT Bildmaterial gesammelt, auf dem zu sehen ist, wie die Tiere verladen werden: Dabei kommt es laut Tobias Giesinger vom VGT zu Übertretungen der Tierschutzverordnungen.

Misshandlungen beim Verladen
So werden die Tiere an Ohren und Schwänzen auf die Rampen gezogen und würden während der Transporte Hunger leiden, weil die Kälber noch von der Muttermilch abhängig seien. Auch das Stoßen von den Rampen sei keine Seltenheit. Das seien keine Ausnahmen, heißt es, sondern grausame "Routine".

Strafverfahren wurde eingeleitet
Gegen den Betreiber der Sammelstelle Schwarzach wurden 148 Anzeigenpunkte eingebracht. Gegenüber dem ORF verteidigte sich der Betreiber. Er habe kein schlechtes Gewissen. Die Veterinärabteilung des Landes hat bereits ein Strafverfahren eingeleitet.

 krone.at
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