07.10.2017 15:29 |

Zwischenfall in Wien

Österreicherin (17) wegen Burkaverbot angezeigt

Nachdem der erste handfeste Burka-Zwischenfall für große Aufregung gesorgt hat, ist jetzt bekannt geworden, dass die 17-jährige Schülerin - sie griff eine Lehrerin an, nachdem diese sie auf das seit 1. Oktober geltende Verhüllungsverbot angesprochen hatte - keinen Migrationshintergrund hat.

Die Lehrerin erstattete in Folge Anzeige wegen Körperverletzung. Laut einer Zeitung soll inzwischen auch durchgesickert sein, wer sich hinter der Vollverschleierung verbarg. Es handle sich um eine 17-jährige Schülerin, die in Österreich geboren wurde, mit deutschem Namen und ohne Migrationshintergrund.

Auseinandersetzung endete in Handgreiflichkeit
Die Nikab-Trägerin war am Mittwochnachmittag bei der U3-Station Zieglergasse unterwegs gewesen, als die Lehrerin auf das Mädchen aufmerksam wurde und sie auf das geltende Verhüllungsverbot ansprach. Die beiden Frauen gerieten in eine Auseinandersetzung, die schließlich in Handgreiflichkeiten endete: Die vollverschleierte Frau stieß die Lehrerin zu Boden und soll dabei einmal mehr geäußert haben, dass sie sich nicht an das Gesetz halten müsse.

Augenblicke danach trafen Polizeibeamte am Ort des Geschehens ein und brachten die hitzige Situation unter Kontrolle.

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