24.08.2017 16:30 |

Österreich gespalten

Roboter: Im Haushalt ja, in der Arbeit nein

Mehr als die Hälfte der Österreicher und Österreicherinnen zeigt sich "zuversichtlich" oder "begeistert" davon, dass Maschinen in Zukunft mehr Aufgaben im Haushalt übernehmen. Geht es um Robos in Arbeitswelt oder Gesundheitswesen ist aber jeder Zweite "besorgt" oder "verärgert", so das Ergebnis einer vom Infrastrukturministerium in Auftrag gegebenen Sora-Umfrage zur Akzeptanz von Robotern in Österreich.

Je persönlicher es wird, desto skeptischer werden die Österreicher bei Robotern: Im privaten Bereich etwa wären drei Viertel zumindest eher bereit, sich die Wohnung von einem Robo reinigen zu lassen, aber nur 40 Prozent würden sich gerne von einem Automaten bekochen lassen. Einen Roboter Angehörige pflegen oder Kinder beaufsichtigen zu lassen, kommt nur für 23 bzw. zehn Prozent infrage.

Ähnlich im Gesundheitsbereich: Die Akzeptanz, sich von einem Roboter beim Gehen stützen oder den Blutdruck messen zu lassen, ist mit jeweils knapp 70 Prozent viel höher als sich von einer Maschine eine Spritze geben oder sich operieren zu lassen (jeweils 22 Prozent).

Gesetzliche Regelungen notwendig
67 Prozent meinen auch, dass es gesetzliche Regelungen braucht, an welchen Arbeitsplätzen Robos Menschen ersetzen dürfen. Denn immerhin jeder Vierte glaubt, dass ein Roboter große Teile seiner Arbeit übernehmen könne.

Jeweils rund die Hälfte der Befragten ist überzeugt, dass selbstfahrende Autos in ein paar Jahren üblich und Roboter bald so selbstverständlich wie Smartphones sein werden. 61 Prozent sind dafür, dass die Abhängigkeit von Maschinen und Bildschirmen verringert werden soll.

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