Fälscher (41) entlarvt

Österreicher erschleicht sich zwei Jahre Urlaub

Österreich
21.11.2025 20:30

Sonne satt und weiße Traumstrände – für viele Österreicher ist Thailand ein Urlaubsparadies. Ein Austro-Tourist hat es aber gründlich übertrieben: Er flog auf dem Flughafen in Phuket als Fälscher auf – nach fast zwei Jahren illegal im Land ...

Als der 41-Jährige schließlich doch ausreisen wollte, war im internationalen Abflugterminal in der thailändischen Metropole Endstation. Der Airport-Immigrationschef, Polizeioberst Rasarin Thiraphattanakun, legte dem Austro-Urlauber höchstpersönlich die Handschellen an.

Mit diesen gefälschten Ein- und Ausreisestempel im Pass überzog ein 41-jähriger Austro-Urlauber ...
Mit diesen gefälschten Ein- und Ausreisestempel im Pass überzog ein 41-jähriger Austro-Urlauber sein Visum in Thailand gleich um unglaubliche 578 Tage.(Bild: Krone KREATIV/Achadthaya Chuenniran, Bangkok Post, stock.adobe.com)

Visum illegal um 578 Tage „verlängert“
Denn im Pass des Österreichers fanden sich mehrere auf den ersten Blick professionell gefälschte Ein- und Ausreisestempel. Ausgezahlt hat sich die ganze Mühe jedenfalls nicht: Die geschulten Augen der Flughafen-Beamten ließen den Schwindel auffliegen. Insgesamt hatte der heimische Urlaub seinen Aufenthalt in Asien um satte 578 Tage überzogen.

Der ertappte österreichische Tourist mit einem thailändischen Einwanderungsbeamten auf dem ...
Der ertappte österreichische Tourist mit einem thailändischen Einwanderungsbeamten auf dem Flughafen in Phuket(Bild: Achadthaya Chuenniran, Bangkok Post)

Bei gefälschten Amtssiegeln verstehen Behörden keinen Spaß
Die Thailand-Träume des Austro-Touristen sind jetzt jedenfalls geplatzt. Bei solchen Delikten verstehen die thailändischen Behörden keinen Spaß. Dem Verdächtigen drohen wegen des Gebrauchs gefälschter Amtssiegel und illegalen Aufenthalts eine hohe Gefängnis- und Geldstrafe. Und nach dem Prozess die Abschiebung samt Einreiseverbot.

Auf „Krone“-Anfrage bestätigte das heimische Außenministerium: „Die Österreichische Botschaft in Bangkok steht mit dem Betroffenen in Kontakt. Er befindet sich derzeit auf freiem Fuß.“

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