So, 19. August 2018

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31.01.2017 17:30

Ruf nach eigenen Citymanagern

Ein richtiger Profi soll's richten: Nach dem "Krone"-Bericht über die Rekordzahl an leeren Geschäftsflächen in Klagenfurt und Villach schrillen bei den Verantwortlichen die Alarmglocken. In beiden Städten wird überlegt, einen Citymanager anzustellen, der die leer stehenden Immobilien in der Innenstadt wieder mit Leben erfüllen und die Besucherfrequenz nach oben schrauben kann.

Laut einer Studie der Beratungsgesellschaft "Standort + Markt" sind, wie berichtet, in Klagenfurt 10,6 Prozent der Geschäftsflächen verwaist, in Villach sogar 14,3 Prozent - ein Negativrekord in Österreich.

Raimund Haberl von der Wirtschaftskammer fordert daher ein Ende der "Selbstbeweihräucherungspolitik": "In Villach bekommt man die Rechnung dafür präsentiert, dass man ein Einkaufszentrum auf der grünen Wiese errichtet hat."

Villachs Stadtrat Peter Weidinger fordert einen Citymanager, der wieder Unternehmen in die Innenstadt bringen kann: "Außerdem muss eine Million Euro als Unterstützung für Maßnahmen in der Innenstadt und an der Drauriviera her."

Die Alarmglocken schrillen aber auch in Klagenfurt. Die Besucherfrequenz in der Innenstadt soll binnen eines Jahres drastisch zurückgegangen sein. Stadtchefin Maria-Luise Mathiaschitz: "Es ist natürlich ein großes Thema, um das wir uns kümmern müssen. Wir haben mit den Innenstadtkaufleuten schon über Maßnahmen gesprochen, wie wir mehr Frequenz schaffen können. Wir könnten im Bereich des Kardinalplatzes einen großen Spielplatz machen, damit Familien in die Stadt kommen und sich dann auch Geschäfte anschauen."

Christian Rosenzopf, Kärntner Krone

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