25.07.2016 14:45 |

Empörung statt Dank

Anrainer lästern über Feuerwehr-Einsätze

Die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren stehen für uns zu jeder Tages- und Nachtzeit zur Verfügung, um unser Hab und Gut im Notfall in Sicherheit zu bringen. Gerade jetzt herrscht Unwetter-Hochsaison, die wichtigen Einsätze nehmen zu. Und tatsächlich gibt es Menschen, die sich durch diesen "Lärm" gestört fühlen...

"Leider [...] gab es bei manchen Einsätzen kaum Unterstützung der Bewohner bei Reinigungsarbeiten, und die Einsatzkräfte wurden auch gebeten, laute Funkgeräte abzudrehen, da die Gäste des Hauses gerne schlafen würden." So liest sich eine Passage des Einsatzberichtes der FF Krems/Donau (NÖ) vom Sonntag. Ein trauriger Einzelfall, wie man meinen möchte. Doch auch Thomas Meier vom Landesfeuerwehrverband Steiermark weiß über solche Vorfälle zu berichten. Manche fühlen sich durch das Martinshorn gestört, das aber eine Notwendigkeit ist, anderen ist die Sirenenalarmierung zu laut: „Die Empörungsbereitschaft nimmt leider Besorgnis erregende Ausmaße an. Das Martinshorn hat einen Sicherheitsaspekt, und die Funkgeräte brauchen im Einsatz gewisse Lautstärken, um andere Arbeitsgeräte zu übertönen. Manche sehen unsere Leistungen als selbstverständlich an."

"Es geht stets um Nächstenhilfe"
Was Meier am Herzen liegt: „Die Menschen sollten nicht vergessen, dass es um Nächstenhilfe geht. Man muss aber sagen, dass der Großteil uns wirklich sehr dankbar für die Hilfe ist!"

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