Mo, 23. Juli 2018

Zwei Reha-Zentren

25.07.2016 13:28

Hilfe für kranke Kinder und Jugendliche

Meilenstein auf dem heimischen Gesundheitssektor: Für schwer kranke Kinder und Jugendliche werden in der Steiermark die ersten Rehabilitations-Zentren eingerichtet. Der Hauptverband der Sozialversicherungsträger hat Häusern in Gratwein-Straßengel und Wildbad Einöd den Zuschlag erteilt.

5000 Kinder sind es in Österreich aktuell, die aufgrund ihrer Behinderung oder schweren Erkrankung auf Reha-Maßnahmen angewiesen sind. Bis dato konnten die kleinen Patienten aber nicht kindgerecht betreut werden - entweder wurden sie in Erwachsenen-Einrichtungen untergebracht oder ins benachbarte Deutschland geschickt. Mit der gestrigen Entscheidung des Hauptverbandes der Sozialversicherungsträger wird sich das nun gottlob ändern.

Gratwein und Wildbad Einöd

So wird es in Gratwein-Straßengel, wo die bekannte Rehaklinik steht, ein Angebot für Mobilisierung geben. 31 (von österreichweit insgesamt 343) Betten stehen Kindern und Jugendlichen dann zur Verfügung. Klinikleiter Peter Grieshofer freut sich darüber entsprechend.

In Wildbad Einöd will Betreiber SeneCura zwei Schwerpunkte abdecken: Für Herz-Kreislauf- und Pulmologie-Patienten werden 28 Betten bereitgestellt, für die psychosoziale Rehabilitation gibt es künftig 24 entsprechende Betten. Auch Angehörige können untergebracht werden. Hauptverbandschefin Ulrike Rabmer-Koller ist vor allem ein unbürokratischer Zugang zu diesen Leistungen wichtig.

Applaus kommt von der Politik. "Wir können damit mehr Betreuung und Lebensqualität schaffen", betont VP-Gesundheitslandesrat Christopher Drexler, sowohl körperliche als auch psychische und soziale Aspekte würden berücksichtigt. Und SP-Nationalrätin Elisabeth Grossmann ergänzt, dass dem Zuschlag jahrelange Überzeugungsarbeit vorangegangen sei.

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