Mo, 15. Oktober 2018

Rumänen-Clan in Haft

21.07.2016 10:52

Bande nahm Kaufleuten Geld ab

Sie bezahlten kleine Einkäufe mit großen Scheinen, gaben Waren zurück, lenkten Verkäufer ab - und streiften zu viel Retourgeld ein. Mit dieser Masche zogen fünf Rumäninnen mit ebenso vielen Komplizen durchs Land. Im Mostviertel kamen Ermittler aus Lunz am See der Bande auf die Spur - drei Haftbefehle, sieben Anzeigen!

Trafiken, Friseurläden und andere kleine Geschäfte auf dem Land, in denen sich nur eine Person ums Verkaufen und Kassieren kümmert, waren das bevorzugte "Jagdrevier" der Rumänen. "Meist gingen die Verdächtigen zu zweit auf Diebstour", berichtet ein Polizist. Dabei tricksten die Ostkriminellen ihre Opfer mit unterschiedlichen Methoden aus. Ein Ermittler: "Sie bezahlten mit Hundert- oder Zweihundert-Euro-Scheinen und reklamierten dann. Während des Umtausches lenkte ein Komplize die Verkäufer ab, der andere steckte die Banknoten ein, ohne das vorherige Wechselgeld zurückzugeben." In weiteren Fällen lockte ein Täter die Kaufleute von der Kassa weg, der andere räumte diese aus. Die Beute: mehrere tausend Euro und drei Handys.

Nach 43 Coups in den Bezirken Horn, Melk, Krems, St. Pölten, Bruck an der Leitha, Amstetten, Wien-Umgebung, Mödling, Korneuburg und Neunkirchen sowie in weiteren Bundesländern scheiterte eine Rumänin bei Trickdiebstählen im Bezirk Scheibbs. Kriminalisten aus Lunz am See spürten den Clan auf. Die Bilanz der erfolgreichen Ermittlungen: sieben Anzeigen, drei Haftbefehle. Zwei Täterinnen sind bereits hinter Gittern.

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