Sa, 20. Oktober 2018

Bande entlarvt:

14.07.2016 16:34

Sieben Wochen, 53 Einbrüche, 155.000 Euro Beute

Dank der Top-Zusammenarbeit zwischen der Polizeiinspektion Trofaiach und dem Landeskriminalamt Steiermark (Außenstelle Niklasdorf) konnte eine Profi-Einbrecherbande entlarvt werden. Sie soll in nur sieben Wochen 155.000 Euro Beute gemacht haben. Vier Täter sind in Haft; ein Rumäne und eine Landsfrau sind noch flüchtig.

Bereits im Sommer 2015 war die 29-jährige, flüchtige Rumänin - mit ihrem inzwischen inhaftierten Ehemann (33) Kopf der Bande - und ihr flüchtiger Komplize (35) in die Obersteiermark gekommen, um die Einbrüche vorzubereiten.

Polizeikontrolle verschob Coups um einige Monate
Ein Mittäter - der 43-Jährige und zwei mutmaßliche Chauffeure sind ebenfalls in Haft - hatte sich mit seiner Familie eine Wohnung bei Leoben gemietet. Von dort aus wurde operiert. Doch die zwei gerieten in eine Polizeikontrolle und verschoben ihr kriminelles Vorhaben. Doch spätestens Ende Oktober legte die Bande los, Mitte Dezember war man ihnen dann aber bereits auf der Spur.

53 Einbrüche werden den Rumänen, von denen einige Vorstrafen in mehreren europäischen Ländern haben, zur Last gelegt. "Die können wir beweisen, es dürften aber weit mehr sein", sagt Ermittler Karl Köck vom Landeskriminalamt.

Beute ging per Post in die Heimat
Eingebrochen wurde in Häuser und Wohnungen, erbeutet haben die Profis Schmuck, Goldbarren, Geld, Handys und Tablets. Die "heiße Ware" wurde per Kurier oder mit der Post nach Rumänien geschickt, wo die 29-Jährige für den Verkauf zuständig war. Insgesamt verursachte die Bande 220.000 Euro Gesamtschaden.

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