Sa, 25. Mai 2019
20.01.2016 09:16

Nichts gelernt

"123456" und "password" bleiben dümmstes Passwort

Der Mensch ist entweder unglaublich bequem, dumm oder leichtsinnig. Wie sonst ist es zu erklären, dass die Zahlenfolge "123456" und das Wörtchen "password" 2015 abermals die Liste der gebräuchlisten und somit schlechtesten Passwörter dominieren? Von welchen Kennwörtern Sie besser noch die Finger lassen sollten, verrät der Sicherheitsspezialist SplashData.

Das US-Unternehmen wertete das fünfte Jahr in Folge frei im Internet kursierende Passwörter - aus und erstellte anhand dieser - über zwei Millionen Stück - seine Liste der "Worst Passwords of 2015". Spitzenreiter sind demnach unverändert "123456" und "password", gefolgt von "12345678" auf Platz drei, das gegenüber dem Vorjahr ebenso wie "qwerty" einen Platz gut machen konnte.

"12345" sank in der Gunst der Nutzer hingegen um zwei Plätze und landete damit vor "123456789", das sich unverändert auf Platz sechs behauptete. Komplettiert werden die Top Ten der schlechtesten Passwörter von "football" (plus drei Plätze), "1234" (minus ein Platz), "1234567" (plus zwei Plätze) und "baseball" (minus zwei Plätze).

Länger, aber nicht sicherer
Nicht mehr unter die ersten zehn Plätze geschafft hat es das bei vielen Nutzern beliebte Passwort "1234567890" (Rang zwölf), es zeigt laut SplashData-Chef Morgan Slain aber einen - gefährlichen - Trend auf: "Wir haben eine Anstrengung vieler Nutzer bemerkt, ihre Passwörter durch Hinzufügen zusätzlicher Zeichen sicherer zu machen, doch wenn diese Passwörter auf einfachen Abfolgen und Mustern beruhen, stellen sie ein ebenso hohes Risiko dar, gehackt zu werden."

Darauf sollten Sie bei der Passwort-Wahl achten
Kurzum: Solange ein Passwort nur länger, aber nicht komplexer wird, bietet es keinen zusätzlichen Schutz. Der Experte empfiehlt deshalb Passwörter, die aus mindestens zwölf Zeichen bestehen, darunter Buchstaben, Ziffern und Sonderzeichen. Für verschiedene Websites sollten außerdem unterschiedliche Passwörter verwendet werden. Wer sich so viele Passwörter nicht merken kann, könne zu einem Passwort-Manager greifen.

Fast alle namhaften Anbieter von Sicherheitslösungen bieten entsprechende Programme inzwischen größtenteils kostenlos an. Wer Hilfe bei der Erstellung eines sicheren Passworts braucht, kann zudem von sogenannten Passwortgeneratoren Gebrauch machen, von denen sich zahlreiche im Internet finden.

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