Di, 21. Mai 2019
15.01.2016 09:12

Außer Lebensgefahr

Einjähriges Kind mit heißem Wasser verbrüht

Dramatischer Unfall in Niederthalheim im Bezirk Vöcklabruck in Oberösterreich: Ein knapp einjähriges Mädchen wurde daheim mit kochend heißem Wasser verbrüht. Das Baby erlitt schwere Verletzungen und wurde sofort zu Spezialisten nach Linz überstellt. Nach der ersten Nacht im Spital teilten die Mediziner am Donnerstag mit, dass das Mädchen zumindest außer Lebensgefahr ist.

Eine schlaflose und sorgenvolle Nacht verbrachten die Eltern des Babys nach dem schrecklichen Unfall. Wie genau das Unglück geschah, ist noch nicht bekannt. Fest steht, dass das etwa einjährige Kind in Niederthalheim großflächig mit heißem Wasser verbrüht worden war. Ein Großteil des Oberkörpers ist betroffen.

Aufgrund der schweren Verletzungen wurde das Baby gar nicht erst ins Vöcklabrucker Spital gebracht, sondern gleich mit dem Notarzt in die ehemalige Linzer Kinderklinik, jetzt Med Campus IV., eingeliefert. Die Ärzte sorgten für bestmögliche Behandlung, sodass das Kind in stabilem Zustand und außer Lebensgefahr ist.

Je jünger ein Kind ist, desto schwerer wiegen die Verletzungen durch Verbrennungen und Verbrühungen, da die Haut noch sehr dünn ist. Bereits Verbrennungen zweiten Grades können daher bei kleinen Kindern schon lebensbedrohlich sein.

So schützen Sie Ihre Kinder:
Es gibt viele Maßnahmen, um zu verhindern, dass kleine Kinder oder Babys an heißes Wasser oder andere Gefahrenquellen herankommen.

  • Nichts Heißes trinken oder tragen, wenn man ein Kind auf dem Arm hat
  • Herdschutzgitter am Ofen anbringen
  • Kabel von Wasserkochern oder Kaffeemaschinen nicht herunterhängen lassen
  • Wasserhähne mit einer Sperrfunktion verwenden

Erste-Hilfe-Maßnahmen:
Passiert dennoch eine Verbrühung, ist rasche Hilfe besonders wichtig.

  • Die betroffenen Hautpartien so rasch wie möglich kühlen - nicht jedoch mit kaltem Wasser oder gar Eiswürfeln, sondern mit etwa 20 Grad lauwarmem Wasser
  • Das Wasser zehn bis 15 Minuten lang über die Verbrennung oder Verbrühung fließen lassen
  • Wenn möglich Kleidung entfernen - ist sie jedoch mit der Haut bereits verklebt, unbedingt belassen
  • Die Rettung alarmieren

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