Wiener Vorschlag

Rice & Co. schnüren ein Paket für den Iran

Österreich
01.06.2006 22:46
Die Außenminister der Vetomächte des UNO- Sicherheitsrates und Deutschlands haben eine Einigung über ein gemeinsames Angebot an den Iran erzielt. Wenn die Regierung in Teheran alle Aktivitäten zur Uran-Anreicherung einstelle, werde die Staatengemeinschaft dem Iran eine Reihe von wirtschaftlichen Anreizen in Aussicht stellen, sagte die britische Außenministerin Beckett am Donnerstagabend in Wien.

Die Vetomächte würden dem Iran in diesem Fall zudem eine Einstellung ihrer Aktivitäten im Sicherheitsrat anbieten, so Beckett nach den stundenlangen Beratungen. Es böten sich dem Iran nun zwei Wege, erklärte Beckett, die die kurze Erklärung im Garten der britischen Botschaft in Wien in Gegenwart sämtlicher weiterer Teilnehmer der Gesprächsrunde vorlas. "Wir appellieren dringend an den Iran, den positiven Weg einzuschlagen, der ihm deutliche Vorteile bietet."

Bereits vor den Beratungen in Wien hatte der iranische Außenminister Mottaki negativ auf das Gesprächsangebot der USA reagiert. US-Präsident Bush drohte dem Iran unterdessen erneut mit UNO-Sanktionen, sollte das Land nicht auf seine Urananreicherung verzichten. "Wir werden sehen, ob das die unveränderliche Entscheidung ihrer Regierung ist", sagte Bush am Donnerstag nach der ersten ablehnenden Reaktion aus Teheran. "Die Iraner haben die Wahl", so Bush.

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