Knapp vor Gipfel

Super-Alpinistin scheitert am Lhotse

Ausland
27.05.2006 19:50
Die Alpinistin Gerlinde Kaltenbrunner ist bei ihrem Versuch, den 8.516 Meter hohen Lhotse zu bezwingen, gescheitert. Die Oberösterreicherin, ihr deutscher Lebensgefährte Ralf Dujmovits und der Japaner Hirotaka Takeuchi entschieden sich am Freitagnachmittag auf einer Höhe von 8.400 Metern zur Umkehr, da ihnen eine weitere Besteigung Richtung Gipfel als zu riskant erschienen war.

Um 03.00 Uhr früh nepalesischer Zeit hatten die 35-Jährige aus Spital am Phyrn und ihre beiden Begleiter ihre Zelte in Lager III auf 7.300 Meter Höhe verlassen, um zum Gipfel des im nepalesisch- tibetischen Everestgebiet gelegenen Lhotse aufzubrechen. Äußerst anstrengende Spurarbeit ließ sie nur sehr langsam vorankommen und später als erwartet in Lager IV auf 7.800 m Höhe eintreffen.

Rund 100 Höhenmeter unterhalb des Gipfels entschieden sich die Bergsteiger dann zum Abstieg. Die Aussicht auf einige Stunden Spurarbeit und ein notwendiges Biwak in großen Höhen sowie weitere Risiken durch die herannahende Dunkelheit hätten dafür den Ausschlag gegeben, heißt es in Kaltenbrunners Expeditionstagebuch.

Drei Berge fehlen noch
Neben dem Lhotse fehlen der Oberösterreicherin noch die beiden höchsten Berge Mount Everest (8.848 m) und K2 (8.611 m) sowie der Dhaulagiri (8.172 m) und der Broad Peak (8.047 m) auf ihrer alpinistischen Visitenkarte.

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