Dutzende Tote

Türkische Luftwaffe bombardierte PKK-Lager im Irak

Ausland
19.09.2015 13:51
Die türkische Luftwaffe hat erneut Stützpunkte der verbotenen Kurdischen Arbeiterpartei PKK im benachbarten Nordirak angegriffen. Dabei wurden nach Angaben aus Sicherheitskreisen am Samstag mindestens 55 kurdische Kämpfer getötet.

In der Türkei kommt es seit dem Scheitern eines Waffenstillstands im Juli fast täglich zu gewaltsamen Vorfällen zwischen Sicherheitskräften und Rebellen der PKK. Betroffen ist vor allem der überwiegend von Kurden bewohnte Südosten des Landes. Die türkische Armee hat daraufhin ihre Einsätze gegen PKK-Ziele auch über die irakische Grenze hinweg verstärkt. Die PKK hat zahlreiche Stützpunkte im bergigen Nordirak.

Außenminister Sebastian Kurz will mit seinem Besuch am Samstag in Ankara "die Türkei als Partner gewinnen", damit die Flüchtlinge nicht weiterziehen müssen. Die Türkei sei ein "gut organisiertes Land" und die Regierung habe es in der Hand, zu kontrollieren, ob wenige oder Zehntausende Menschen weiterziehen, so Kurz im Ö1-"Morgenjournal" am Samstag.

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