Mi, 12. Dezember 2018

Neues Buch enthüllt:

05.09.2015 11:31

"Hitler verlor den Krieg, weil er ein Junkie war"

Die Nazis haben den Zweiten Weltkrieg verloren, weil die Wehrmacht und vor allem ihr Feldherr Adolf Hitler unter Drogen standen. Diese gewagte These stellt der deutsche Autor Norman Ohler in seinem kommende Woche erscheinenden Buch auf. Demnach sei Hitler ein Junkie gewesen, der unter dem Einfluss euphorisierender Rauschmittel falsche Entscheidungen traf.

"Der totale Rausch. Drogen im Dritten Reich" - unter diesem Titel erscheint am 10. September das Enthüllungsbuch des 45-jährigen Autors. Damit wolle Ohler die erste "Gesamtschau" des Themas Drogen im "Dritten Reich" liefern, heißt es dazu im "Spiegel". Dass der unter einigen Krankheiten - etwa ein Reizdarm sowie nicht zuletzt Parkinson - leidende Hitler über Jahre hinweg eine Vielzahl an Medikamenten von seinem Leibarzt Theo Morell verabreicht bekommen hatte, ist allerdings keineswegs neu.

Ohler will in den Aufzeichnungen Morells über den Krankheitsverlauf Hitlers aber eine entscheidende Entdeckung gemacht haben. So habe Hitler neben dem Weckmittel Pervetin - dessen Wirkstoff heute als Crystal Meth bekannt ist - und vielen anderen Präparaten auch regelmäßig Eukodal, ein schmerzstillendes Morphinderivat, verabreicht bekommen.

Das Geheimnis um ein X
Tatsächlich notierte Morell zwar nur 19 Injektionen des Medikaments pro Jahr, Ohler ist aber davon überzeugt, dass Hitler deutlich mehr davon verabreicht bekommen habe. Seine Behauptung stützt der Autor auf ein geheimnisvolles X, das in Morells Karteikarten häufig zu finden ist. Der Leibarzt selbst hatte zwar vermerkt, dass dieses X lediglich für Traubenzucker steht, Morell ortet hier jedoch eine Lüge. Eine Erklärung dazu, wie Ohler zu dieser Annahme kommt, sucht man im Enthüllungsbuch jedoch vergeblich.

Der deutsche Autor zeigt sich jedenfalls davon überzeugt, dass Hitler aufgrund seines massiven Drogenkonsums im Krieg zahlreiche Fehlentscheidungen getroffen und diesen schlussendlich deshalb auch verloren habe. Fakt ist jedoch, dass Ohlers Enthüllungen auf einem X in den Aufzeichnungen eines Arztes beruhen, dessen Bedeutung nicht restlos geklärt ist.

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