14.05.2006 19:14 |

Rinderwahn

BSE-infizierte Kuh in Oberösterreich entdeckt

Nach dem am Samstag im Mühlviertel (OÖ) aufgetauchten BSE-Fall geben die Behörden endgültig Entwarnung. Sämtliche restliche Proben der Kühe des Bauernhofs sind negativ.

Nachdem das nationale Referenzlabor der AGES in Mödling den BSE-Verdacht bestätigte, wurden alle im Betrieb gehaltenen Rinder gemäß den gesetzlichen Bestimmungen getötet. Sowohl der Herkunftsbetrieb als auch der Schlachthof wurden gesperrt und vorschriftsmäßig gereinigt bzw. desinfiziert. Das Fleisch der betroffenen Kuh sowie die Schlachtkörper der davor und danach geschlachteten Rinder wurden sichergestellt und vernichtet.

Der bisher vierte BSE-Fall in Österreich war am Samstag bekannt geworden. Es handelte sich um ein Tier von einem Bergbauernhof im Mühlviertel. Die Kuh war sechs Jahre alt und hieß "Moni". Der Name des Bauern beziehungsweise des Betriebes wird aus Datenschutzgründen nicht veröffentlicht. Festgestellt wurde die Krankheit bei dem Tier auf einem regionalen Schlachthof. Das Fleisch gelange nicht in den Handel.

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