Folterknast bleibt
Guantánamo: USA lehnen Schließung ab
Ausland
11.05.2006 10:10
Die US-Regierung hat die Forderung des britischen Generalstaatsanwalts Peter Goldsmith nach Schließung des US-Gefangenenlagers Guantánamo zurückgewiesen. Solange die Gefahr bestehe, dass Gefangene nach ihrer Freilassung den Terrorismus wieder aufnehmen würden, könne das Militärgefängnis auf Kuba nicht geschlossen werden, meinte ein Sprecher des US-Außenministeriums am Mittwoch in Washington.
Prinzipiell würden die Vereinigten Staaten das umstrittene Gefangenenlager gerne schließen, die fortdauernde Terrorgefahr durch die Inhaftierten hält sie davon ab. "Niemand ist gerne der Gefängniswärter der Welt", so der US-Sprecher Sean McCormack. Auch US-Präsident Bush habe betont, dass "wir nichts lieber tun würden als das Lager zu schließen".
„Symbol für Ungerechtigkeit“
Der britische Lord Goldsmith hatte am Mittwoch in London Guantanámo als Symbol für Ungerechtigkeit bezeichnet. In dem US-Lager auf Kuba werden derzeit noch etwa 500 Terror-Verdächtige festgehalten.

Loading...
00:00 / 00:00
play_arrow
close
expand_more


Loading...
replay_10
skip_previous
play_arrow
skip_next
forward_10
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Kommentare
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.