Von Mutter gerettet

Zweijähriger Bub beinahe ertrunken

Österreich
09.05.2006 19:03
Ihren 23 Monate alten Sohn rettete eine 29-jährige Oberösterreicherin vor dem Ertrinken. Florian war in Vorchdorf in einen nur 70 Zentimeter tiefen Tümpel gefallen und schon reglos auf dem Wasser getrieben, als die Mutter ihn fand und reanimierte: "Florian gehts schon besser, er wird wieder ganz gesund!"

Während die Eltern einen Kleinlaster entluden, spielte Florian an einem Wassertrog. In einem unbeobachteten Moment lief er auf das Nachbargrundstück und schaffte es, den 55 Zentimeter hohen Zaun rund um den Teich zu überklettern. Florian fiel in den Tümpel, der etwa drei Meter Durchmesser hat, schluckte Wasser und war sofort bewusstlos.

Rettende Herzmassage
Nach etwa drei Minuten merkte Kathrin F. (29), dass ihr Söhnchen weg war, entdeckte das Kind leblos im Wasser. Sofort zog sie ihn ans Land. Die Mund-zu-Mund-Beatmung zeigte keine Wirkung. Erst als die Mutter das Herz massierte, begann Florian zu spucken und zu weinen. Per Rettungshelikopter kam der Bub ins Welser Spital. Hier muss er zur Beobachtung noch auf der Kinderstation bleiben, ist aber außer Lebensgefahr.

Ärzte loben die rasche Reaktion der Mutter: "Nach nur vier Minuten ohne Sauerstoff drohen gravierende Hirnschäden."

Von Markus Schütz; Symbolbild

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