Tierische A1

Zebu-Rinder legen Westautobahn lahm

Österreich
08.05.2006 17:10
Zwei entlaufene Zebu-Rinder haben sich am Sonntag im Raum Amstetten auf die Westautobahn (A1) verirrt und den Verkehr lahm gelegt. Die Polizei sicherte die Fahrbahn, ehe sie daran ging, das eine Tier einzufangen. Als der Stier jedoch auf die Gegenfahrbahn sprang, wurde er mit Erlaubnis der Bezirkshauptmannschaft durch einen Jäger mit zwei gezielten Schüssen erlegt.

Laut niederösterreichischer Sicherheitsdirektion wurde kurz darauf das zweite Tier auf einem Parkplatz gesichtet. Wegen der möglichen Gefährdung wurde der gesamte Verkehr in Richtung Salzburg angehalten. Einem Tierpfleger des Tierparks Haag gelang es, die Kuh mit einem Betäubungsgewehr niederzustrecken.

Zwischenfall ohne Schaden
Die Feuerwehr Amstetten übernahm die Bergung des toten Stiers und der betäubten Kuh, die der Besitzerin in Amstetten zurückgebracht wurde. Der Zwischenfall verlief ohne Schaden an Menschen, Fahrzeugen und staßenbaulichen Einrichtungen.

Seltene kleine Rinder
Bei beiden Tieren handelte es sich um Zwergzebus - mit einer Größe von 90 bis 110 Zentimetern eine der kleinsten Rinderarten der Welt. Die Rasse zeichnet sich durch Genügsamkeit, Widerstandsfähigkeit, Langlebigkeit und hohe Fruchtbarkeit aus. Es sei denn, sie gelangen auf die Autobahn…

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