Bis vor einigen Monaten stand an der Tauernautobahn in Fahrtrichtung Villach, kurz nach der Auffahrt Spittal, eine Tafel, mit der die Fahrer zu einem besonnenen Fahrstil aufgerufen wurden. Im Lauf der Vorbereitungen zum Tempo-160-Test ist diese Tafel allerdings verschwunden.
"Wir haben die Tafel wieder montiert und wollen, dass sie diesmal stehen gelassen wird. Zusätzlich fordern wir Innenministerin Prokop auf, die Originaltafel wieder aufstellen zu lassen und in Erfahrung zu bringen, warum und wie diese verschwand", so Westerhof abschließend.
Auch am Mittwoch war man nicht untätig
Statt Blockade, wie am Dienstag, schickte die Umweltschutzorganisation vier so genannte "Safety Cars" mit maximal 130 km/h nebeneinander und in beiden Fahrtrichtungen auf den Abschnitt der Tauernautobahn zwischen Spittal-Ost und Paternion...
Für den Sprecher von Verkehrsminister Gorbach ist diese Aktion schlicht "unverantwortlich": "Das grenzt an Gemeingefährdung und ist ein Bruch der Straßenverkehrsordnung." In Österreich gelte immerhin das Rechtsfahrgebot und als Richtwert bei Überholvorgängen eine Geschwindigkeitsdifferenz von 20 km/h. Greenpeace nehme massive Sicherheitsrisiken und Staus in Kauf, "nur um in die Schlagzeilen zu kommen".
160 km/h ist den Angaben des Verkehrsministeriums zufolge zumindest am Vormittag niemand gefahren: "Der Spitzenwert lag bei 155 km/h, die Bandbreite der verwendeten Geschwindigkeiten, zwischen 135 und 150 km/h." In den Morgenstunden waren auf der zwölf Kilometer langen Strecke durchschnittlich 200 bis 300 Fahrzeuge unterwegs, zur Mittagszeit etwa 900.










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