Maßnahmenkatalog

Ende der steirischen Massentierhaltung bis 2030?

Solche Horrornachrichten gibt es viel zu oft: Erst vor Kurzem sind in einem Mastbetrieb in der Südsteiermark 200 Schweine verendet, weil die Belüftung ausfiel. Eine heimische Plattform, angeführt vom Naturschutzbund, fordert das Ende der Massentierhaltung bis 2030 und präsentiert einen Maßnahmenkatalog.

"Wenn Landwirtschaft mit industriellen Mitteln betrieben wird, sind die Folgen verheerend", so Helmut Hoffmann vom Naturschutzbund. Nicht nur das Leid der Tiere, sondern auch die mit der Massentierhaltung verbundenen Auswirkungen auf die Umwelt, auf Anrainer oder auf die Gesundheit der Konsumenten werden von der Plattform als Gründe für ihre Initiative genannt.

Steiermark bald als Modellregion?
Die Mitglieder der Plattform kritisieren etwa, dass vorgeschriebene EU-Richtlinien in puncto Betriebskontrollen in der Steiermark noch immer nicht exekutiert würden. Zudem bieten sie sich als Partner für die Landwirtschaftskammer an. "Bei der industriellen Fertigung von Fleisch können wir mit der Konkurrenz ohnehin nicht mithalten. Aber die Steiermark kann mit einzigartiger Qualität punkten und könnte eine Modellregion werden", so Franz Sölkner von der Initiative gegen Tierfabriken.

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