SP fordert Rücktritt

Schwenk in der "Seen-Affäre"

Niederösterreich
26.03.2015 17:02
Überraschende Wende im "Kärntner Seen"-Fall um die Team-NÖ-Landesrätin Elisabeth Kaufmann-Bruckberger. Während ihr VP und SP bei der Landtagssitzung noch den Rücken gestärkt haben, fordern die Sozialdemokraten jetzt den Rückzug der Politikerin, die als "Haiders Geldbotin" bekannt worden ist.

Dass sie 2007 für "BZÖ-Geldboten-Fahrten" rund um den Ankauf von Seen durch die Kärntner Landesregierung 35.000 Euro erhalten hat, gab Landesrätin Elisabeth Kaufmann-Bruckberger (Team NÖ) in einer Einvernahme an – die "Krone" berichtete. Grüne und FP stellten daraufhin einen Misstrauensantrag im Landtag.

VP und SP stimmten überraschend für die angezählte Politikerin. Seit gestern kann Kaufmann-Bruckberger nur noch auf Rückendeckung durch die Schwarzen hoffen. Der rote Schwenk kam erst, nachdem die Politikerin den ÖGB in die Sache involvieren wollte. SP-Sprecher Robert Laimer: "Das ist doch ein Ablenkungsmanöver."  Kaufmann-Bruckberger sieht nach wie vor keinen Grund für einen Rücktritt.

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