23.02.2015 16:23 |

Nach Brückeneinsturz

Pendler werden auf harte Probe gestellt

Erster Arbeitstag nach dem Brückeneinsturz und Ende der Semesterferien – ein entsprechend großes Pendler-Chaos war befürchtet worden. Dank eines Notplans mit Ersatzbussen blieb dies zum Glück aus, Verspätungen gibt es aber nach wie vor.
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"In der Früh war’s schon etwas heftig, 200 Leute wollten plötzlich mitfahren. Mittlerweile hat sich’s aber eingependelt", resümiert Erich Schafferhofer, einer der Busfahrer, die im Schienenersatzverkehr eingesetzt werden. Ungefähr 60 Busse wurden von den ÖBB hinzugezogen, um die 10.000 Fahrgäste täglich zu bedienen. "Die Planai-Bahnen unterstützen uns dabei mit zehn Bussen", ist Sprecher Christoph Posch froh. Am Weg nach Wien können aber Verzögerungen von bis zu einer Stunde entstehen. Alle Infos dazu finden Sie unter www.oebb.at.

Der Schwerverkehr wurde ja auf die A 9 und durch den Gleinalmtunnel verlegt, auch dort gab es laut Asfinag keine gröberen Behinderungen. Ein anderes Bild hat sich gestern früh in Frohnleiten gezeigt: Dort wird der Verkehr ja mitten durch den Ort geleitet. Mit bis zu 30 Minuten Zeitverzögerung wurden da die Lenker auf eine harte Probe gestellt. Was aber zu erwarten war, denn die Straßen sind für so ein Verkehrsaufkommen ja nicht konzipiert: "Wir haben bei der Polizei einen zusätzlichen Verkehrsdienst angefordert", berichtet Regierungskommissär Heinz Jörg Kurasch.

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