Die deutsche Bundesregierung sucht nach einer Lösung, damit die Eishockey-Weltmeisterschaft im Mai 2027 wie geplant in Deutschland stattfindet. Wie Regierungssprecher Stefan Kornelius nach Gesprächen unter anderem mit dem Deutschen Eishockey-Bund (DEB) und dem Weltverband IIHF erklärte, will man beide Verbände entsprechend unterstützen. Offenbar soll auch auf einem diplomatischen Weg eine Lösung ohne die Teilnahme Russlands gefunden werden.
„Unser Ziel muss es sein, die Turniere wie geplant durchzuführen“, sagte Kornelius. „Das wäre angesichts der Boykotte bei Zulassung Russlands faktisch aber nicht möglich. Und deswegen wollen wir jetzt tatsächlich auf dem Gesprächsweg Möglichkeiten ausloten, wie wir das Turnier dennoch stattfinden lassen können.“
Der Internationale Sportgerichtshof CAS hatte mit seinem Urteil, die seit dem Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine von der IIHF ausgesprochene Suspendierung russischer Teams von Weltmeisterschaften für 2027 wieder aufzuheben, für Unverständnis nicht nur in Deutschland gesorgt. Zahlreiche Nationen kündigten an, mögliche WM-Spiele gegen Russland zu boykottieren. WM-Sponsoren kündigten ihren Rückzug an, sollte Russland wirklich teilnehmen dürfen.
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