Der Schweizerwirt in Lofer ist ein Ort mit langer Geschichte: Erste Wurzeln reichen auf das Jahr 1546 zurück. Und das Haus geht dennoch mit der Zeit. Ein Lieblingsplatzerl, so das klare Urteil vieler Stammgäste.
Die ersten Stammgäste sitzen schon in der Stube. „Es gibt fast keine Wirtshäuser mehr, wo man noch gut bürgerlich essen kann“, meinen Christian und Andreas. Hier wissen sie, dass es schmecken wird. Und dazu kommen noch die Fans von weither – beim Schweizer gibt es 20 Zimmer. „Ich bin seit 26 Jahren in Lofer auf Urlaub und wohne immer beim Schweizer“, schreibt eine Wienerin der „Krone“, dass es irgendwie ein Heimkommen sei.
Der Dank gilt unserem Team. Ohne sie wäre der Betrieb nicht möglich. Froh sind wir, dass unsere Kinder einmal weitermachen wollen.
Johannes und Barbara Kracher
Gerade erst waren die Stuben und Terrassen gerammelt voll. Rund 300 Gäste ließen sich zu Erntedankfest – oder Erntedampf, wie manche sagen – beim Schweizer nieder. „Mit Markerl-System funktioniert das“, ist Wirt Johannes Kracher für jeden Ansturm gerüstet.
Mit 21 Jahren übernahm er das Wirtshaus, das seit Generationen weitergegeben wird. Es ist ein Ort mit langer Geschichte. Wurzeln gehen auf 1546 zurück. Fuhrleute wurden damals verköstigt. Eine Tafel beim Eingang erzählt von Kriegen, Hochwasser und dass hier einmal das erste öffentliche Schwimmbad stand (1892!).
Ein Blick in die Speisekarte lässt keine Wünsche offen. Zu Klassikern wie Schnitzel tischen die Wirtsleute gerne Saisonales, wie Wildspezialitäten, auf. Der Junior will einmal gehobene Ansätze verstärkt einbringen. Und durstig bleibt auch niemand: Edle Tropfen munden im Weinkeller, wo sich auch Feiern einmieten. Und wer Antialkoholisches bestellen will, schwört auf selbstgemachten Sirup.
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