Mo, 24. September 2018

Alarm in Kärnten

16.12.2014 13:53

Hundefeind verstreute mit Nägeln gespickte Semmeln

Ein Hundehasser treibt in Klagenfurt wieder sein Unwesen: Nachdem schon mehrmals Tierbesitzer in der Kärntner Landeshauptstadt Giftköder entdeckt haben wollen, schlugen Passanten am Wochenende wieder Alarm. Ein Unbekannter soll im Stadtteil Waidmannsdorf Semmeln mit Schrauben und Nägeln präpariert haben. Die Polizei ermittelt wieder wegen versuchter Tierquälerei.

"Zum Glück ist nichts passiert", kommentiert Wolfgang Pittino von der Klagenfurter Stadtpolizei den neuesten Fall von Tierquälerei: "Ein Unbekannter hat eine Semmel mit Schrauben und Nägeln präpariert, die von uns sichergestellt wurde und jetzt untersucht wird." Hinweise zum Täter gibt es allerdings noch nicht.

Besitzer um erhöhte Vorsicht ersucht
Pittino bittet die Hundebesitzer jedenfalls um erhöhte Vorsicht, denn es könnte nicht ja nur eine präparierte Semmel in Umlauf gebracht worden sein. "Einige hatten Passanten zuvor bereits entsorgt", so Pittino.

Unbekannter attackierte Hund mit Pfefferspray
Doch das war nicht der einzige Fall von Tierquälerei am Wochenende in Klagenfurt. Im Stadtteil St. Peter soll ein Unbekannter einen Vierbeiner, der sich im Garten aufhielt, mit Pfefferspray attackiert haben. Auch in diesem Fall laufen noch die Ermittlungen. Neueste Erkenntnisse gibt es laut Kriminalpolizei indes, was die Giftköder betrifft, die angeblich in Klagenfurt entdeckt worden waren. Kripo-Chef Gottlieb Türk: "Wir haben einige untersucht, doch wir konnten in keinem einzigen Rückstände von Gift entdecken."

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