Los geht’s! Am Donnerstag übernimmt Oliver Bergauer als Geschäftsführer beim krisengebeutelten Eishockey-Klub VSV. Drei Wochen nach dem Untertauchen von Vorgänger Martin Winkler nach großen Finanzproblemen. Im „Krone“-Interview spricht er über die aktuelle Lage, die Prioritäten, Transparenz mit den Finanzen und warum er sich dieser Mammutaufgabe annimmt.
„Krone“: Herr Bergauer, ein ehrlicher Kassasturz wurde angekündigt. Wo steht der VSV finanziell nach ersten Einblicken?
Oliver Bergauer: Wir haben in den letzten zwei Wochen mit dem Vorstand intensive Gespräche geführt. Was wir im Moment erkennen, ist, dass der VSV in einer schwierigen finanziellen Situation ist. Das ist auch aus den öffentlich zugänglichen Bilanzen klar ersichtlich. Jetzt in meiner offiziellen Rolle folgt dieser Kassensturz, um zu sehen, wo wir wirklich stehen. Das ist der erste Schritt. Unsere Aufgabe als Organisation ist es, die finanziellen Rahmenbedingungen aufzustellen und in eine Stabilisierungsphase zu gehen. Bildlich gesprochen sind wir auf hoher See, die Wellen sind zehn Meter hoch und wir müssen durch dieses Wellental kommen. Es braucht Ruhe, Konsequenz und Klarheit.
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