Di, 19. Juni 2018

Virtuelle Währung

12.12.2014 09:18

Microsoft erlaubt Zahlung mit Bitcoin in den USA

Kunden von Microsoft in den USA können ihre Käufe im Windows Store und auf Xbox künftig auch in Bitcoin bezahlen. Virtuelle Währungen wie Bitcoin seien zwar noch kein genereller Trend, doch der Gebrauch nehme zu, erklärte Microsoft-Manager Eric Lockard am Donnerstag. Nicht mehr nur "Enthusiasten" nutzten das virtuelle Geld.

Microsoft wolle sich mit der Akzeptanz von Bitcoin an die Spitze dieses Trends setzen, so Lockard weiter. Kaufen können die Kunden mit Bitcoins bei Microsoft ausschließlich digitale Güter wie Spiele, Musik, Videos oder Apps. Die Bitcoin-Summe wird vor dem Kauf in Dollar umgerechnet. Pro Tag kann ein Käufer nicht mehr als 1.000 Dollar (rund 804 Euro) in Bitcoin ausgeben.

Von Regulierungen unabhängige Währung
Die virtuelle Währung war im Jahr 2009 als Antwort auf die Finanzkrise erfunden worden. Geschaffen hat sie ein unbekannter Programmierer, der eine von Staaten, Zentralbanken und anderen Finanzinstituten unabhängige Währung wollte. Bitcoins werden durch komplexe Verfahren berechnet, der Wechselkurs zu echten Währungen schwankt stark.

Die Pleite einer der ältesten und wichtigsten Bitcoin-Handelsplätze, MtGox, zu Jahresanfang erschütterte das Vertrauen in die virtuelle Währung. Dem Unternehmen kamen nach eigenen Angaben bei einem Hackerangriff "Münzen" im Gesamtwert von mehreren hundert Millionen Euro abhanden.

Mehrere Länder haben vor den Risiken der neuen Währungen gewarnt, da Nutzer im Falle von Problemen oder Betrugs nicht vor Verlusten geschützt sind.

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