Amstettens Felix Köchl traf zuletzt gegen die Young Violets dreifach und ist nun sogar neuer Topscorer des Klubs. Der 24-Jährige stieg einst mit dem GAK in die Bundesliga auf, kam dort aber nie zum Einsatz. „Das Oberhaus bleibt mein großer Traum.“ Am Freitag heißt die Gegenwart einen Stock drunter Kapfenberg.
„Ich musste das einfach machen“, lacht Felix Köchl über seinen Treffer zum 2:1 am vergangenen Spieltag gegen die Young Violets. In bester Miro-Klose-Manier packte der Tiroler im Ertl Glas Stadion den Salto aus. Haltungsnote: 20! „Den konnte ich schon immer, hab ihn nach einem Treffer aber komischerweise noch nie gemacht.“
Bislang gab’s aber auch noch keinen Dreierpack des 24-Jährigen. Liegt natürlich daran, dass Köchl Rechtsverteidiger ist. Wie sagt man so schön: Ein Grund, aber kein Hindernis. „Die drei Tore sind wirklich besonders“, blickt er auf den 4:2-Sieg in Liga zwei zurück. Kurios: Aufgrund seiner Gala ist er jetzt sogar Amstettens Topscorer.
Keine Tipps für Goalgetter Peham
„David Peham brauche ich trotzdem keine Tipps geben“, bleibt Felix bescheiden. Und zugleich erfolgshungrig. Ob er es heute bei Schlusslicht Kapfenberg wieder köcheln lässt? „Primär wäre ein Sieg wichtig. Sie sind ungut zu bespielen. Wobei: Dreckig und ergebnisorientiert können auch wir“, grinst der Dauerbrenner, dessen Elf im Sommer den x-ten Neustart erlebte. „Veränderungen und Umbrüche sind hier nichts Neues.“ Das Positive: „Man lernt stets etwas dazu.“
Nach sechs Runden hält man bei neun Zählern. „Ein ordentlicher Start. Wir setzen weniger auf hohe Bälle, suchen flachere Lösungen. Das taugt mir“, so der Rechtsfuß, der 2024 mit dem GAK in die Bundesliga aufstieg, dort aber nie spielte. „Das Oberhaus bleibt mein großer Traum. Ich trau’ mir das schon zu.“ Dann ist der SKU nur eine Zwischenstation. „Leider hat der Verein nicht die wirtschaftlichen Möglichkeiten für die Bundesliga. Nichtsdestotrotz fühle ich mich hier wohl. Wir sind wie eine Familie.“ Auf Zeit. Oder eben, bis der nächste Umbruch bevorsteht. . .
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