Nach den zwei schrecklichen Waldbränden im Föhrenwald diesen Sommer fordern die Grünen Antworten darauf, wie in Zukunft mit den Munitionsresten im Föhrenwald umgegangen wird. Denn beide Male waren diese der Grund für den Feuerausbruch.
Nach zwei verheerenden Bränden im Föhrenwald, Bezirk Neunkirchen, ausgelöst durch Munition, erhöhen die Grünen den Druck auf den Staat. Die dort herumliegenden Kriegsrelikte hätten gefährliche Folgen für Mensch, Umwelt und Einsatzkräfte, so die Grünen. Sie fordern „eine systematische Sondierung und Räumung des Waldes“ – eine parlamentarische Anfrage sowie eine Anfrage nach dem Informationsfreiheitsgesetz auf Bezirksebene sollen dabei helfen. „Das Problem ist seit 80 Jahren bekannt und bisher wurde es stets verabsäumt, den Föhrenwald endlich von Kriegsrelikten zu räumen“, so Bezirkssprecher Lukas Khun.
Wir wollen Klarheit schaffen, wie viel Munition noch im Wald liegt, wie viel die Räumung kostet und wer dafür zuständig ist

Lukas Khun, Neunkirchner Bezirkssprecher der Grünen
Bild: Christian Dusek
Der grüne Nationalratsabgeordneter Süleyman Zorba dazu: „Was jahrzehntelang ein bekanntes Problem war, wird durch die immer längeren Hitzeperioden zur akuten Gefahr. Munition, die sich im Waldboden von selbst entzündet, ist kein historisches Erbe mehr, sondern ein Sicherheitsrisiko im Hier und Jetzt“.
Die Kosten dürften dabei nicht bei den Grundeigentümern hängen bleiben. „Wir wollen Klarheit schaffen, wie viel Munition noch im Wald liegt, wie viel die Räumung kostet und wer dafür zuständig ist“, fordert Khun.
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