Der Spuk war um 21:26 Uhr beendet. Da hatte Schiedsrichter Stefan Pleininger ein Einsehen und pfiff das Bundesliga-Spitzenspiel der vierten Runde zwischen Austria Wien und RB Salzburg in Favoriten ab. Das Endergebnis aus Sicht der Mozartstädterinnen war ernüchternd: 0:7!
Die Mannschaft von Cheftrainer Dusan Pavlovic war in der Hauptstadt in ein fürchterliches Debakel gelaufen, das auch noch höher hätte ausgehen können. Cordes (7., 56.) und Pfanner (21., 38.) schnürten gegen die völlig überforderten Gäste jeweils einen Doppelpack, zudem trugen sich Schöffel (30.), Uka (41.) und Pötzl (90.) für die Gastgeberinnen in die Schützenliste ein.
Für Salzburg war es ein Abend zum Vergessen. Dennoch wird er in Erinnerung bleiben, denn das 0:7 bedeutete die bislang höchste Niederlage in der noch jungen Vereinsgeschichte. Bislang stand hier ein 0:6 zu Buche – erlitten am 26. September 2025 – ebenfalls bei Austria Wien in der Generali-Arena, die violette Fans immer noch als „Horr-Stadion“ bezeichnen. Aus Salzburger Sicht wäre allerdings „Horror-Stadion“ passend.
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