„Naschkatze“ Vojta

Nach starkem Rennen mit Kulinarik belohnt

Sport
18.08.2026 15:50

Wer Läufer Andreas Vojta kennt, weiß, dass er zu Süßem nur schwer nein sagen kann. So gönnte sich der Routinier bei seiner bereits achten Freiluft-EM nach dem Marathon auch in Birmingham etwas Süßes. Getreu seinem Motto: „fast_n_food“ – Schnell sein und Essen.

Ohne Direktflug von Birmingham nach Wien wurde auch die Heimreise am Montag für Andreas Vojta von der Leichtathletik-EM ein kleiner Marathon. Doch so blieb am Sonntagabend nach dem Rennen noch Zeit für einen kleinen Spaziergang samt Abendessen.

Zuerst der Burger . . .
Zuerst der Burger . . .(Bild: Vojta)
. . . dann die süße Nachspeise.
. . . dann die süße Nachspeise.(Bild: Vojta)

„Ich wollte nach dem Marathon auch noch die kulinarischen Aspekte der Stadt erkunden“, folgte der 37-Jährige seinem eigenen Motto: „fast_n_food“, also schnell und Essen, heißt sein Instagram-Account. So gab’s zuerst einen Burger, gefolgt von einem riesigen Becher gefüllt mit Eis, Schokoladensoße und Marshmallows.

Geschmeckt hat dem Routinier bei seiner insgesamt achten Europameisterschaft auch das Ergebnis: „Mit Platz 26 von 59 gestarteten Athleten kann ich sehr gut leben. Ich habe im Rennen 21 Läufer, also fast ein Drittel des Feldes überholt und am Ende einige hinter mir gelassen, die von der Papierform schneller als ich hätten sein müssen.“

Die Zeit von 2:15,34 Stunden ist relativ zu betrachten, da der Kurs satte 700 Höhenmeter auf der achtmal zu laufenden 5-km-Schleife aufzuwarten hatte. „In Wien war ich aber nur eine halbe Minute schneller. Von da her stimmt mich auch die Zeit positiv. Ich hab mir das Rennen super eingeteilt und möchte das Gefühl in den nächsten flachen Marathon mitnehmen.“ Den bestreitet Vojta am 25. Oktober in Frankfurt.

Als 26. überquerte der 37-Jährige die Ziellinie.
Als 26. überquerte der 37-Jährige die Ziellinie.(Bild: GEPA)

Platz drei auf der „Vojta-Skala“
Nach seiner achten Teilnahme an einer Freilfut-EM über fünf verschiedene Distanzen (1500, 5000 und 10.000 Meter, Halbmarathon und Marathon) reiht er das Erlebnis auf seiner persönlichen Rangliste auf Platz drei ein: „2012 hatte ich mit Platz zehn über 1.500 Meter mein bestes Ergebnis und dabei hatte ich noch eine Kollision mit einem Deutschen, wäre noch mehr drinnen gewesen. Davor 2010 beim Debüt gleich ins Finale zu kommen und am Ende Elfter zu werden war auch sehr cool. Danach kommt dann schon Birmingham – auch wenn Platz 26 nicht so großartig klingt habe ich ein sehr gutes Rennen gemacht.“ Das ihn auch für die weiteren Aufgaben und Ziele positiv stimmt. 

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