Auf den schrecklichen EM-Abend folgte ein aufsehenerregendes Interview und jetzt die Reue! Leichtathletin Lea Meyer hat sich auf Instagram zu Wort gemeldet und sich für heftige Aussagen entschuldigt, die sie nach ihrem dramatischen Sturz im Finale über 3000 Meter Hindernis, getätigt hatte.
Es war ein dramatischer Abend für Lea Meyer in Birmingham. Lange Zeit hatte die Deutsche im EM-Finale über 3000 Meter Hindernis die Führungsarbeit übernommen. Am letzten Wassergraben kam sie aber ohne Fremdeinwirkung zu Fall, landete auf dem vierten Platz und verpasste so eine Medaille.
Der Sieg ging an ihre Landsfrau Gesa Krause, was bei Meyer aber offenbar noch mehr Frust ausgelöst hatte. Denn im „ZDF“-Interview holte die 28-Jährige zu einem Rundumschlag aus. „Es ist einem ja bewusst, dass Gesa keinen Meter etwas machen wird. Die sitzt es immer aus und rennt dann hinten raus“, fauchte Meyer in Richtung Goldmedaillen-Gewinnerin.
„Unprofessionell und unsportlich“
Wenngleich sie sich zwischenzeitlich auch zu einer Gratulation an die Medaillengewinnerinnen hinreisen ließ, legte sie anschließend noch einmal nach: „Meiner Meinung nach hat das Rennen heute nichts darüber auszusagen, wer die beste Läuferin in Europa ist. Es hat vielleicht etwas darüber auszusagen, wer die beste Wettkämpferin heute in Europa war. Ich hab es eben gesagt, ich sage es jetzt wieder, ich stehe dazu: Ich halte mich selber für die beste Hindernisläuferin Europas.“
Freitagfrüh folgte schließlich die Reue. Auf Instagram veröffentlichte Meyer ein Statement, in dem sie einige Sachen klarstellen wollte. „Gesa ist verdient Europameisterin geworden! Und auch Alice und Olivia haben sich gestern Medaillen verdient“, so die Deutsche und weiter: „Der Zeitpunkt und Rahmen, sowie vor allem meine Wortwahl waren gestern nicht passend, unprofessionell und unsportlich.“
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