Die Großglockner Hochalpenstraße verbindet Technik, Geschichte und Natur wie kaum eine andere Alpenstraße. Auf der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe feiert Mercedes-Benz heuer 140 Jahre Automobilgeschichte – mit einer Schau vom ersten Auto der Welt bis zur Elektromobilität der Zukunft.
Ein Murmeltier huscht über den Asphalt. Der Fuß geht sofort vom Gaspedal, ein kurzer Moment, dann verschwindet der kleine Alpenbewohner wieder zwischen den Felsen. Genau diese Augenblicke machen die Großglockner Hochalpenstraße aus: entschleunigen, staunen und die Natur mit Respekt erleben. Die „Bergkrone“ und Grohag-Alleinvorstand Johannes Hörl begleiteten Mercedes-Benz-Österreich-Chefin Agnieszka Kühn auf ihrer ersten Fahrt über Österreichs berühmteste Panoramastraße.
Für die gebürtige Polin, die zuvor bei Mercedes für Digitalisierung verantwortlich war, wurde die Tour zu einem besonderen Erlebnis.
„Am liebsten gehe ich wandern. Wenn ich privat in die Berge fahre, bleibt das Auto eigentlich unten stehen. Aber diese Straße muss man erlebt haben“, verrät Agnieszka der „Bergkrone“, denn in unseren Bergen ist man bekanntlich per Du.
Ein „Wow“ nach dem anderen
Schon die ersten Kehren nach dem Start in Fusch sorgen für Begeisterung.
Schroffe Gipfel, mächtige Felswände, Gletscherreste und ein Panorama, das sich hinter jeder Kurve neu präsentiert. Immer wieder kommt der Mercedes-Chefin ein spontanes „Wow!“ über die Lippen.
„Ich komme gar nicht mehr aus dem Staunen heraus“, sagt sie und genießt die Fahrt durch eine Landschaft, die weltweit ihresgleichen sucht.
Zwei Pioniere, eine Geschichte
Für Grohag-Chef Johannes Hörl verbindet Mercedes-Benz und die Glocknerstraße weit mehr als die Jubiläumsschau: „Beide stehen für Pioniergeist.“ Vor 140 Jahren veränderte Carl Benz mit dem Patent-Motorwagen unsere Mobilität.
Wenige Jahrzehnte später verwirklichte Franz Wallack seinen Traum von der „schönsten Panoramastraße der Welt“. Johannes: „Einer Straße, die sich der Bergwelt und Natur unterordnet und sie lediglich für Menschen erlebbar macht.“
Heute zählt die Großglockner Hochalpenstraße mit rund 900.000 Besuchern in den Sommermonaten zu den bekanntesten Ausflugszielen Europas.
Ohne Motorenlärm durch die Alpen
Und während die vollelektrische Mercedes G-Klasse nahezu lautlos durch den Nationalpark rollt, erzählt Agnieszka, warum die Berge für sie Kraftquelle und Rückzugsort sind: „In den Bergen fühlt man Freiheit. Man spürt aber auch Demut gegenüber der Natur. Das gibt mir Kraft.“
Das Mercedes-Jubiläum ist für sie kein Blick zurück, sondern vor allem nach vorne. „140 Jahre Geschichte machen uns stolz. Gleichzeitig haben wir uns immer weiterentwickelt. Innovation war damals unser Antrieb und ist es bis heute.“
Rund 40 neue Mercedes-Modelle sollen in den kommenden beiden Jahren auf den Markt kommen. Auch künstliche Intelligenz wird das Autofahren verändern. „Schon heute kann ich mich mit meinem Fahrzeug unterhalten. In Zukunft werden Autos noch intelligenter, intuitiver und persönlicher.“
Auch das autonome Fahren werde viele Bereiche verändern. Doch eines bleibt für die Mercedes-Chefin unverändert: „Die Leidenschaft fürs Autofahren wird sicherlich bleiben.“
Eine Straße zum Staunen
Auf der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe wartet schließlich der Höhepunkt unserer Fahrt, die beeindruckende Sonderschau mit automobilen Raritäten – darunter eine originalgetreue Replik des legendären Patent-Motorwagens von 1886.
Und genau dort wird klar: Die Großglockner Hochalpenstraße ist weit mehr als eine Verbindung über die Alpen. Sie ist ein Erlebnis für alle Sinne.
„Eigentlich wäre ich ja viel lieber Beifahrerin gewesen“, lacht Agnieszka, denn „es ist mir schwergefallen, mich aufs Fahren zu konzentrieren, weil ich am liebsten ständig stehen geblieben wäre, um diese unglaubliche Bergwelt zu genießen.“
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