Engländer berichten

Nach WM-Drama: Wie es für Tuchel weitergehen soll

Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Teamchef Thomas Tuchel soll Medienberichten zufolge trotz des Scheiterns im WM-Halbfinale das Vertrauen des englischen Fußballverbands FA haben. Es werde erwartet, dass der deutsche Coach das Team auch zur Heim-EM 2028 führen werde, schrieb unter anderem die BBC kurz nach der Niederlage gegen Argentinien in Atlanta. Tuchel werde wahrscheinlich Trainer bleiben, schrieb die „Times“. England hatte mit dem 1:2 den Finaleinzug verpasst und wartet seit 1966 auf einen WM-Titel.

Tuchel war Anfang 2025 als Nationaltrainer verpflichtet worden. Der 52-Jährige hatte seinen Vertrag im vergangenen Februar vorzeitig bis einschließlich der EM-Endrunde in zwei Jahren in England, Schottland, Irland und Wales verlängert. Er steht nach der Niederlage gegen Argentinien aber in der Kritik, nach der 1:0-Führung auf eine zu defensive Taktik gesetzt zu haben.

FA-Geschäftsführer Mark Bullingham äußerte sich direkt nach dem Schlusspfiff nicht konkret zur Vertragssituation Tuchels. „Die Spieler und Thomas haben heute alles gegeben und das Team, die Trainer und der Staff hätten nicht härter während des Turniers arbeiten können“, sagte der Funktionär und sprach ihnen seinen Dank aus.

Tuchel bereut nichts
Tuchel bedauert seine taktische Entscheidung nicht. „Man kann das mit einer Million Trainern diskutieren, aber ich muss auf dem Platz eine Entscheidung treffen“, sagte er der BBC. „Ich habe das Spiel analysiert und bin es auf eine bestimmte Art und Weise angegangen, das ist meine Verantwortung. Im Moment bereue ich nichts. Die Mannschaft hat alles gegeben, und wir waren ganz, ganz nah dran.“ Es sei nicht der richtige Zeitpunkt, das Turnier zu analysieren. „Wir sind gerade ausgeschieden, weil wir ein entscheidendes Spiel verloren haben.“

Er verteidigte sowohl Strategie, als auch Auswechslungen. „Wir haben auf eine Fünferkette umgestellt, um die Lücken im Zentrum zu schließen und in der Luft stark zu sein“, sagte Tuchel. Man habe nach dem Führungstreffer zu viele Flanken und Chancen zugelassen. „Wir haben versucht, zu helfen, aber natürlich liegt die Verantwortung beim Trainer. Und wenn es nicht gut läuft, ist es leicht zu sagen, dass es falsch war.“

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Loading
Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.

KMM
Top 3
Kostenlose Spiele
Vorteilswelt

Magazine der Kronen Zeitung