So sehr hatte sich Tim Wafler auf die Zielankunft der Ö-Tour in seiner Heimatstadt Wien gefreut. Doch auf der dritten Etappe war für den Straßen-Staatsmeister von 2025 Endstation. Ein Sturz bereitete den Rad-Träumen ein jähes Ende.
Liegen. Sitzen. Zu sehr viel mehr ist Tim Wafler im Moment nicht im Stande. Zumindest nicht schmerzfrei. Bei der diesjährigen Österreich Rad-Rundfahrt feierte der Bahnrad-Spezialist eine unrühmliche Premiere: Erstmals brach er sich bei einem Sturz einen Knochen . .
„Mir tu alles weh“, seufzt der sonst stets gut gelaunte 24-Jährige beim Gespräch mit der „Krone“. Verständlich, machte er doch bei gut 60 km/h Bekanntschaft mit dem rauen Asphalt der Straße zwischen Zell am See und Bischofshofen. „Ich habe mich gerade zurückfallen lassen, um Flachen zu holen, da hat mich ein Norweger brutal geschnitten und ich bin gestürzt“, schildert Tim seinen Unfall. Bei dem er sich eine Rippe brach, die Lymphgefäße schwer lädierte und die linke Seite großflächig aufschürfte.
Traum von Wien-Ankunft geplatzt
Damit war Waflers Traum geplatzt, das Ziel in seiner Heimat Wien zu erreichen: „Ich war ganz gut drauf und hatte den festen Plan, dass ich in Wien über die Ziellinie fahre.“ Daraus wurde nichts. Im letzten Jahr musste der Bahn-Spezialist in den Bergen die Segel streichen, diesmal verhinderte der Sturz eine Zielankunft: „Die Tour und ich werden wohl eher keine Freunde mehr . . . “
Aktuell muss Tim Schmerzmittel nehmen, „damit ich halbwegs normal atmen kann und ich keine Lungenentzündung bekomme. Ende der Woche werde ich mit meinem Trainer Christoph Soukup besprechen, wie der weitere Plan aussieht.“ Anfang August finden die Staatsmeisterschaften auf der Bahn in Linz statt. Spätestens da will Tim wieder fest im Sattel sitzen.


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