„Alle guten Dinge sind bekanntlich drei“, grinst Radrennfahrer Alex Hajek im Gespräch mit der „Krone“. Gemeint ist der wieder genesene Schlüsselbeinbruch, der bereits dritte in der noch relativ jungen Karriere des 22-Jährigen. „Dabei darf’s jetzt dann aber auch bleiben!“
Für die heute startende 75. Auflage der „Tour of Austria“ ist er aber wieder topfit. Die Österreich-Rundfahrt, bei der auf fünf Etappen durch’s Land gestrampelt wird, bestreitet der Hainburger als Teil des österreichischen Nationalteams. „Eine große Ehre, das rot-weiß-rote Trikot zu tragen. Ist ja auch nicht alltäglich“, so Hajek, der sonst für das Team von „Red Bull Bora“ an den Start geht.
„Das würde nur hemmen“
Dabei hätte die Vorbereitung kaum schlechter laufen können. Nach der „Tour de Suisse“, dem ersten großen Rennen seit dem Schlüsselbein-Bruch, zwang ihn ein hartnäckiger Virus in die Knie. „Das hat mir locker eine Woche Training gekostet, ist extrem nervig“, knirscht Hajek, der dafür die letzten zwei Wochen Extraeinheiten einlegte, über 20 Wochenstunden auf dem Drahtesel verbrachte.
Keine Angst vorm Auto
„Bei der Hitze auch nicht ohne. Dafür bin ich aber braun geworden und werde in bestmöglicher Form an den Start gehen“, lacht der Radprofi. Ob da die schwere Verletzung noch im Hinterkopf ist? „Überhaupt nicht, das hemmt einen nur. Da müsstest du auch jedes Mal, wenn du das Haus verlässt, Angst haben, dass dich ein Auto mitnimmt.“
Für den Fall hätte er zumindest immer den Helm dabei, „der ist mittlerweile schon fast angewachsen. Beim Radfahren geht’s ohne aber sowieso nicht, da wär’s vielleicht schon endgültig aus mit mir. Wenn es dich bei über 40 Km/h aufhaut, schaust nämlich auch ohne Helm lieb aus!“
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