Altachs „Neuer“

Ouedraogo als Vorbild für seinen Nachfolger Böckle

Fußball National
08.07.2026 10:25

Ein Wechsel von Rekordmeister Rapid Wien zum SCR Altach klingt für viele wie ein Abstieg. Für Benjamin Böckle aus Lauterach ist das aber nicht so: „Ich bin froh, wieder zu Hause zu sein. Nach längeren Kontakten mit Altach habe ich mich für den heimischen Bundesligisten entschieden. Ich bin froh darüber.“

Sein Vertrag bei den Wienern wäre noch bis 2027 gelaufen, die Chance auf Einsätze in der Kampfmannschaft, aber aufgrund der durch Transfers entstandenen Konkurrenzsituation, war nicht groß. „Deshalb wollte ich eine Veränderung – wie schon im Vorjahr, als ich bei der WSG Tirol gespielt habe.“ 29 von 32 Partien hat er in Innsbruck gemacht. Das will er auch in Altach! „Ich will viel spielen. Auch, um die Aufmerksamkeit von größeren Klubs auf mich zu ziehen“, sagte der 24-Jährige.

Bei der WSG Tirol wurde Benjamin Böckle rasch zum Stammspieler
Bei der WSG Tirol wurde Benjamin Böckle rasch zum Stammspieler(Bild: Christof Birbaumer)

Ouedraogo-Transfer als Vorbild
Dabei sieht er in seinem Vorgänger auf der linken Abwehrseite ein großes Vorbild. „Gerade Ouedraogo hat bewiesen, dass Altach ein Sprungbrett für Fußballer sein kann.“ Der Linksverteidiger aus Burkina Faso hat den Sprung von den Altach Amateuren zum französischen Topklub Olympique Lyon geschafft.

Im letzten Testpiel gegen den 1. FC Heidenheim lief Benny Böckle erstmals im Trikot der ...
Im letzten Testpiel gegen den 1. FC Heidenheim lief Benny Böckle erstmals im Trikot der Rheindörfler auf.(Bild: Selina Meier Fotografie)

Davon träumt Böckle aber vorerst noch nicht: „In erster Linie gilt es, mit Altach gute Vorstellungen abzuliefern, alles andere ergibt sich von selbst.“ Im Rheindorf wurde er gut aufgenommen, einige Spieler kennt er auch aus seiner Salzburger Akademiezeit. Daniel Antosch und Vesel Demaku sind mit Böckle zusammen dort ausgebildet worden.

Benny hofft, dass der Kader in Altach weiter verbessert wird. „Noch sind einige Positionen offen. Ich bin aber guter Dinge und überzeugt, dass Philipp Netzer und Co. das demnächst ändern werden.“

Kontakt bestand schon länger
Apropos Netzer: Der Sportdirektor der Rheindörfler war mit dem Ländle-Juwel seit Längerem in Kontakt. Die Verhandlungen liefen so gut, dass Böckle aus seinem noch bis 2027 laufenden Rapid-Vertrag aussteigen konnte. 

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